Ziegen für … die Zukunft.

Die dreißig Frauen der Kolonie Ghorasahan kamen mit einer besonderen Bitte zu unserem Projektpartner Shiv Shanker: Sie meinten, sie seien zu alt für unsere Schneiderkurse, teils sind ihre Hände zu verkrüppelt, um zu nähen. Doch sie hatten eine andere Idee: Ziegen. Zwei Tiere für jede Frau – damit hätten sie bereits Erfahrung und könnten sich so ihre Existenz jenseits des Bettelns sichern. Abseits vom Betteln.
Ein großzügiger Spender, Josef Mikl, Firma Batimat, machte es möglich: Mit 5.000 Euro konnten 60 Ziegen gekauft werden. Sie haben ein bis drei Jungtiere im Jahr (die ersten Tiere tragen bereits!) und ihr Fleisch ist gut zu verkaufen, oder auch die Jungtiere selbst nach drei Monaten. Ziegen für eine bessere Zukunft – ich bin überzeugt davon, dass dies erst der Anfang solcher nachhaltigen Investitionen in den 22 Dörfern ist.
Die Frauen jedenfalls sind stolz und sehr glücklich.